Autobahnen in Deutschland

  • Nummernsystem: Autobahnen tragen Halbnummern wie A1, A2, A3 etc. Die erste Ziffer korreliert grob mit der Himmelsrichtung (nördlich-südlich oder ost-westlich), aber es gibt Ausnahmen.
  • Längste Strecken: z. B. A1 (Küste nach Süden durch NRW, Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein), A2 (Ruhrgebiet Richtung Berlin), A3 (Köln nach Österreich/Passau, über Frankfurt), A7 (Nord-Süd von der dänischen Grenze bis zur österreichischen Grenze), A9 (Berlin–München), A8 (Dreieck Karlsruhe bis Salzburg), A5 (Hessen/Badische Grenze bis Hessen), A6 (Saarland bis Polsheim), A10 (Berliner Ring, Umgehung für Berlin; nicht durchgängig in Teilen als Autobahn, eher als Ring).
  • Wichtigste Knoten: Autobahndreiecke (AD) und Autobahnenkreuze (AK) verbinden Linien, z. B. AD Dortmund/Unna, AK Frankfurt (Main), AK Dresden–Prag (veraltet Ausdruck; heute A17/A4-Verbindung).
  • Typische Merkmale: zwei bis vier Fahrstreifen pro Richtung, Standstreifen, Rastplätze, Anschlüsse an Bundes- und Landesstraßen. In Baustellenphasen können Umweltzonen oder temporäre Tempolimits gelten.
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: Auf vielen Abschnitten unbegrenzt, häufig 130 km/h empfohlen, in Städten/Ortschaften 50 km/h innerorts; Baustellen sind oft tempobegrenzt.
  • Bezugsquellen: offizielle Autobahn-Websites (DB Netz, Autobahn-Infosystem), Karten-Apps (Google Maps, OpenStreetMap), Straßenverkehrsbehörden, Vekehrsinfo-Apps.